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Fußballshorts, die jeden Sprint mitmachen

Samstag, kurz vor drei, der Kunstrasen glänzt noch vom Vormittag. Nach zwanzig Minuten Pressing rutscht nichts, es zwickt nirgends, und der Bund sitzt genau da, wo er beim Aufwärmen saß. Dafür sind Fußballshorts gemacht. Sie geben dir Raum für den langen Schritt, die Grätsche und den Antritt aus dem Stand.

Wir haben Shorts für Herren und Damen zusammengestellt, die im Training und am Spieltag dieselbe Arbeit leisten. Der leichte Stoff folgt jeder Bewegung und klebt selbst bei schwülem Wetter kaum an den Beinen. Als Teil unserer Fußballbekleidung passen sie zu Trikot, Stutzen und Trainingsjacke, ohne dass du lange kombinieren musst.

Gute Shorts spürst du auf dem Platz kaum. Du merkst erst, wenn sie fehlen.

Fußball verlangt dem Material mehr ab, als man denkt. Beim Kopfballduell springst du hoch, beim Tackling gehst du tief, beim Konter streckst du jeden Schritt. Dabei dehnt sich das Gewebe in alle Richtungen. Ein weiter Beinausschnitt lässt den Oberschenkeln Platz. Ein flacher Bund drückt nicht, wenn du nach einer Flanke in die Luft gehst.

Shorts für den Fußball: Material, Schnitt und Länge

Der Standard unter den Shorts für den Fußball ist Polyester. Der Funktionsstoff ist leicht, nimmt kaum Wasser auf und leitet den Schweiß von der Haut nach außen. So hängt die Hose auch in der Nachspielzeit nicht schwer an dir. Beim Herbstkick im Nieselregen zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Baumwolle saugt sich voll, Polyester bleibt in Form und flattert weiter frei.

Mesh-Einsätze an den Seiten lassen Luft an die Beine, wenn im August die Sonne aufs Feld brennt. Dicht gewebtes Material ohne Einsätze fühlt sich dagegen im ruppigen Zweikampf robuster an.

Beim Schnitt hast du die Wahl zwischen weit und körpernah. Weite Shorts lassen Luft an die Haut und fühlen sich im Sprint frei an. Körpernahe Schnitte flattern bei Gegenwind weniger und sitzen ruhiger, wenn du in den Zweikampf gehst.

Ein elastischer Bund gehört bei Fußballshorts zur Grundausstattung. Mit Kordelzug sitzt alles auch nach dem dritten Sprint in die Tiefe fest. Fehlt die Kordel, übernimmt ein breiter Gummibund den Halt und liegt flach am Körper an. Hat der Saum seitliche Schlitze, bekommt das Bein beim Schuss mit voller Ausholbewegung zusätzlichen Spielraum.

Spielshorts kommen fast immer ohne Taschen aus. So flattert nichts, und dein Gegenspieler bekommt beim Zupfen an der Hüfte keinen Stoff zu fassen. Für den Weg zum Platz ist eine lange Trainingshose für den Fußball die bessere Wahl. Mit Reißverschlusstaschen sind Schlüssel und Handy dort sicher verstaut.

Bei der Länge entscheiden Spielgefühl und Geschmack:

  • Kurz geschnitten: endet deutlich über dem Knie und lässt den Beinen beim Antritt viel Freiheit.
  • Mittellang: reicht etwa bis zur Mitte des Oberschenkels und ist der Klassiker auf dem Vereinsplatz.
  • Länger geschnitten: endet knapp über dem Knie und deckt bei der Grätsche auf Kunstrasen mehr Haut ab.

Auch die Position spielt mit. Auf dem Flügel, wo jeder Meter im Antritt zählt, mögen es viele kurz. Im Zentrum, wo öfter am Boden gearbeitet wird, darf es eine Spur länger sein. Innenverteidiger, die viel köpfen und blocken, wollen vor allem einen Bund, der beim Sprung sitzt.

Herren und Damen bewegen sich auf dem Platz gleich, ihre Körper sind aber unterschiedlich gebaut. Damenschnitte sind an der Hüfte anders geformt und fallen oft etwas kürzer aus. Herrenschnitte haben meist ein geraderes Bein und mehr Weite am Oberschenkel. Passende Teile für das ganze Outfit stehen in der Fußballbekleidung für Herren und der Fußballbekleidung für Damen bereit.

Im Spiel zählt der nächste Ball. Die Shorts müssen einfach mitlaufen.

Darunter und drumherum: Tights, Innenhosen und kalte Abende

Im Oktober beginnt die Zeit der Lagen. Unter den Shorts sitzt dann eine eng anliegende Tights, die den Schweiß von der Haut wegleitet und die Oberschenkel warm hält. Nach dem Zwiebelprinzip kommt die wärmende Schicht nach innen und der lockere Stoff darüber. So spielst du weiter in den Farben deines Teams, auch wenn das Thermometer abends unter null fällt. Liegt die Unterziehhose für den Fußball eng an, bleibt sie auch beim Sprint an ihrem Platz.

Sind die Shorts als 2-in-1-Modell geschnitten, steckt die enge Innenhose schon drin. Die innere Lage gibt Halt, die äußere fällt locker darüber. Das ist praktisch, wenn es in der Kabine vor dem Anpfiff schnell gehen muss.

Flutlicht, minus zwei Grad, Abschlussspiel: Jetzt zahlt sich die zweite Lage aus.

Oben herum gilt dasselbe Prinzip. Ein eng anliegendes Unterziehshirt mit langen Ärmeln wärmt den Oberkörper, das Trikot kommt darüber. Beim Aufwärmen und auf der Ersatzbank bleibst du mit einer Trainingsjacke auf Temperatur, bis der Trainer dich bringt. Mit Handschuhen und Mütze aus der Sporttasche frierst du auch an der Seitenlinie nicht.

Im Hochsommer dreht sich das Bild, dann zählt jede Lage weniger. Kurze Shorts mit Mesh-Zonen und ein luftiges Fußball-T-Shirt zum Aufwärmen reichen beim Abendtraining im Juli völlig aus.

Fußballshorts im Teamlook: Training und Spieltag

Am Spieltag zählt das Bild. Laufen alle in derselben Farbe auf, wirkt die Mannschaft schon beim Einlaufen geschlossen. Schlichte Fußballshorts in einer Grundfarbe passen zu fast jedem Vereinsdesign. Tragen sie die hummel-Winkel an der Seite, greifen sie die Optik der Trikots auf. Zusammen mit hummel Vereinstrikots entsteht ein Teamlook, der vom Aufwärmen bis zum Schlusspfiff zusammenhält.

Viele Vereine spielen zu Hause in dunklen und auswärts in hellen Shorts. Ein zweiter Satz in der Ausweichfarbe ist schnell gewechselt, wenn sich die Farben beider Teams zu sehr ähneln. Weiße Shorts sehen beim Einlaufen frisch aus. Schwarze oder dunkelblaue verzeihen eher einen Rutscher über nassen Rasen. Kaufst du ein neues Fußballtrikot, stimmst du die Shorts am besten gleich mit ab.

Im Training geht es lockerer zu, die Intensität bleibt aber hoch. Zwischen Rondo, Torschussübung und Spielform sind die Shorts ständig in Bewegung. Eine zweite Garnitur in der Sporttasche rettet dich, wenn die Dienstagseinheit im Matsch endet und am Donnerstag schon die nächste ansteht. Dazu passen leichte Trainingstrikots, die auch im intensiven Pressing luftig am Rücken liegen.

Auch in der Hobbyrunde am Mittwochabend machen gute Shorts den Unterschied. Wer nach Feierabend auf den Kleinfeldplatz kommt, will sich umziehen und loslegen. Ein elastischer Bund und ein leichter Funktionsstoff reichen dafür völlig.

Wer lieber alles aus einem Guss trägt, kommt im Trainingsanzug für den Fußball zum Platz und tauscht die lange Hose erst vor der Einheit gegen die Shorts.

Fehlen noch die Beine: Fußballsocken und Stutzen reichen bis unters Knie und runden das Outfit ab. Haben die Socken Noppen auf der Sohle, rutscht der Fuß beim Abstoppen weniger.

Alles, was du sonst für Platz und Kabine brauchst, steckt in unserer Sportbekleidung. Und für die Extraschicht nach dem Training liegen auch Fußbälle bereit. Schnapp dir deine neuen Shorts und mach dich bereit für den Anstoß.